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RED DEVILS: 28:4 gegen Hallbergmoos – perfekter Start in die Rückrunde

Mit einem 28:4-Sieg gegen den SV Hallbergmoos sind die RED DEVILS Heilbronn in die Rückrunde der Bundesliga Südost gestartet und konnten damit ihren zweiten Tabellenplatz festigen.

 

Schon beim Wiegen eine Dreiviertelstunde vor dem Beginn standen die Zeichen auf einen klaren Sieg, waren die Gäste doch sehr ersatzgeschwächt nach Heilbronn gereist und hatten unter anderem zwei jugendliche Ringer aufgeboten – während die RED DEVILS auf der anderen Seite ein durchgehend starkes Team auf die Matte brachten.

 

Dennoch begann der Abend mit einem Sieg für die Gäste. Neuzugang Sebastian Kolompar erlaubte sich gegen Anders Rönningen eine kurze Unachtsamkeit, die der Norweger für eine 4er-Wertung und den daraus resultierenden 5:2-Punktsieg nutzte.

 

Der 2:0-Vorsprung der Gäste blieb jedoch nur eine Momentaufnahme. Stefan Kehrer beherrschte nach überstandener Knieverletzung bei seinem ersten Kampf seit fast einem Jahr seinen Gegner Matthias Wimmer klar und machte mit dem Schlussgong die entscheidende Wertung zum 16:1-Überlegenheitssieg. Auch Anatolii Buruian beendete seinen Kampf gegen den erst 15-Jährigen, aber dennoch beherzt zu Werke gehenden Levi Ketterer vorzeitig.

 

Spannend ging es beim Heimdebüt von Jan Zirn in der Griechisch-Römisch-Klasse bis 98 Kilogramm zu. Gegen Vilius Laurinaitis lag der Deutsche Vizemeister nach 3:18 Minuten bereits mit 5:0 in Front, manövrierte sich dann aber in eine prekäre Lage, in der er mit Müh und Not einen Schultersieg seines Gegners verhindern konnte. Der Litauer nutzte dies und drehte den Rückstand in einen 6:5-Sieg.

 

Beim Stand von 8:3 feierte dann auch Christopher Kraemer (Griechisch-Römisch 66 kg) sein Debüt für sein neues Team. Der amtierende Deutsche Meister holte sich mit spektakulären Aktionen gegen den 17-jährigen Yannick Ketterer nach 2:37 Minuten einen weiteren Überlegenheitssieg, so dass es mit dem Zwischenstand von 12:3 in die Pause ging.

 

Der Wiederbeginn nach der 30-minütigen Unterbrechung wurde dann von einer potenziell schweren Verletzung überschattet. Patryk Dublinowski hatte nach 2:50 Minuten gegen Andreas Walter gerade aus einem 0:1- Rückstand ein 2:1 gemacht, als sein Gegner mit starken Schmerzen am Boden liegen blieb. Er musste erst lange am Knie behandelt werden, eher er in die nahe gelegene Klinik am Gesundbrunnen transportiert wurde. Der Kampf wurde abgebrochen, die RED DEVILS bekamen weitere vier Zähler gut geschrieben. Wir drücken Andreas Walter an dieser Stelle die Daumen, dass die Verletzung nicht so schwerwiegend ist wie es den Anschein hatte. Komm schnell wieder auf die Beine, Andreas!

 

Hatte es in dieser Saison für die RED DEVILS bislang noch keinen einzigen Schultersieg gegeben, so gab es nun gleich einen Doppelpack. Erst legte Saba Bolaghi nach 2:46 Minuten seinen Gegner Thomas Kopp beim Stand von 10:0 auf die Schulter – dann tat es ihm Pascal Eisele gleich. Der letztjährige Heilbronner Topscorer brauchte bei seinem ersten Einsatz in dieser Saison nur eineinhalb Minuten, ehe er Guido Gretschel schulterte.

 

Der schnellste Sieg des Abends blieb jedoch Fabian Fritz vorbehalten, der nach genau einer Minute mit Technischer Überlegenheit gegen Niklas Jung gewinnen konnte.

 

Den Schlusspunkt setzten dann die Gäste. Im Duell zweier Greco-Spezialisten holte Michael Prill gegen Christian Fetzer im Freistil bis 75 kg aufgrund der letzten Wertung den vierten Zähler für den SV Hallbergmoos.

 

„Für uns war das ein perfekter Start in die Rückrunde“, gab Headcoach Patric Nuding zu Protokoll. „Natürlich ist es schwierig die Spannung hoch zu halten, wenn man beim Wiegen eine wesentlich schwächere Aufstellung sieht als man erwartet hat. Aber wir haben das mit Bravour gelöst und das Maximum herausgeholt.“

 

Am kommenden Samstag (19.30 Uhr) wartet nun mit dem Tabellendritten RSV Greiz ein wesentlich schwererer Gegner auf die RED DEVILS – ein immens wichtiger Auswärtskampf, in dem schon die Vorentscheidung über den Playoff-Einzug fallen könnte.

 

Foto: Christopher Kraemer begeisterte bei seinem Einstand mit spektakulären Aktionen. (Bild: Marcel Tschamke)

 

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